In
der heutigen Gesellschaft kommt es im Europäischen Raum vermehrt zu Scheidungen
von Ehepaaren, was durch Statistiken bewiesen wurde. Die Entwicklung der
Gesellschaft hat dazu beigetragen, dass Ehen oft auch nur aufgrund bestimmter
Ereignisse, wie beispielsweise der Geburt eines Kindes, eingegangen werden.
Dies ist alles auch vom heutigen Denken der Menschen geprägt. Was kann man
jedoch gegen die hohe Scheidungsrate machen? Dafür habe ich einige
Lösungsvorschläge parat.
Meiner
Meinung nach steht an erster Stelle der psychologische Aspekt. Der Mann, die
Frau oder beide Geschlechter stellen fest, dass die Heirat keine gute Idee war
und das Zusammenleben viele Komplikationen aufweist. Dem sollte man mit einer
kostenlosen, vom Staat finanzierten, Therapie des Paares begegnen. Sie lernen
Probleme einfacher zu bewältigen und können wieder in den meisten Fällen, ohne
weitere Komplikationen, zusammenleben. Natürlich ist dies aber kein Ergebnis,
das über einige Tage ohne Probleme machbar wäre. Man sollte sich viel mit dem
Paar unterhalten und auch gemeinsame Entschlüsse ziehen sowie sehen, wo die
Probleme in der Ehe liegen, welchen man ausbessern sollte. Der Staat könnte zur
Kooperation in vielen Fällen, auch im Nachhinein, bereitstehen.
Eine
andere Lösung des Scheidungskonflikts wäre ein finanzierter Extraurlaub
gestresster Paare, in dem ihnen Freizeitaktivitäten vom Staat angeboten werden.
Sie werden zusammen durch verschiedenste Aktivitäten und Herausforderungen
geleitet, lernen diese gemeinsam zu bewältigen und sich wieder kennen. Darunter
verstehe ich, dass das Paar privat mehr unternimmt und wieder zu seinen gemeinsamen
Charaktereigenschaften findet, statt nur im Alltag, in welchem sowieso viel
Anspannung herrscht, zu leben. Es mag sich fraglich anhören aber einige Paare
kommen durch ihre Arbeit nicht dazu etwas zu unternehmen oder gar ein Gespräch,
auf entspannter Basis, miteinander zu führen. Aus diesem Grund halte ich einen
Extraurlaub für einen angemessenen Lösungsansatz, der die Konfliktlage
entschärfen kann. Zu erwähnen sei allerdings, dass es sich bei diesem Urlaub
nicht darum handeln soll weit zu reisen. Bekanntlich können Reisen in ferne
Länder sehr viel Stress und Streit mit sich bringen, die zur Festigung einer
Beziehung nicht beitragen. Daher würde ich diese Art von Urlaub wirklich auf
Freizeitaktivitäten in Heimatnähe beschränken.
Ein
weiterer Vorschlag wären finanzielle Unterstützungen vom Staat. Beispielsweise
Extrageld für einen gemeinsamen Haushalt oder wenn ein Kind vorhanden ist auch
mehr Kindergeld. Ansonsten könnte es auch gewisse Prämien vom Arbeitgeber
geben. Zum Beispiel mehr Urlaub oder weniger erforderliche Arbeitszeit, um eine
Ehe pflegen zu können. Meiner Meinung nach sollte man es aber mit finanzieller
Unterstützung oder Sonderprämien nicht übertreiben, da sonst die Gefahr
besteht, dass die Ehe nur auf Grund dieser Sonderaktionen besteht oder gar nur
aus diesem Grund geheiratet wird, was natürlich nicht gewollt ist.
Dies
sind einige Lösungsvorschläge zur Senkung der Scheidungsrate oder auch zu dem
was der Staat tun könnte damit Ehen länger zu halten. Ich halte dies für
umsetzbare Vorschläge, welche zur Aufrechterhaltung von Ehen beitragen können.
Seb. S. 9F2
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